Wasserhärte

Was bedeutet die Wasserhärte für unser Trinkwasser. Wenn wir von Wasserhärte sprechen, meinen wir die Konzentration von Ionen von Kalzium und Magnesium im Wasser. Je höher ihr Anteil, desto härter das Wasser. Man bezeichnet sie auch als Härtebildner. Welchen Härtegrad das Wasser bei Ihnen zu Hause hat, hängt davon ab, wie kalkhaltig das Wasser der Quelle ist, aus der es stammt.

HärtebereichGesamthärte Millimol (mmol/l)Deutsche Härtegrade (dH) 
1bis 1,30 – 7weich (kein Weichspüler erforderlich)
21,3 – 2,57 – 14mittel
32,5 – 3,814 – 21hart
4über 3,8über 21sehr hart

Weiches Wasser ist günstiger für alle Anwendungen, bei denen das Wasser erhitzt wird, zum Waschen, zum Gießen von Zimmerpflanzen etc. Nachteilig sind jedoch die starke Schaumbildung bei Waschmitteln und die schlechte Entfernbarkeit von Seife z. B. beim Händewaschen.

Hartes Wasser führt zur Verkalkung von Haushaltsgeräten, erhöht den Verbrauch von Spül- und Waschmitteln, beeinträchtigt oder fördert, je nach dem Maß der Härte, den Geschmack und das Aussehen empfindlicher Speisen. Es gibt jedoch einige Teesorten, für die hartes Wasser von Vorteil ist. Fragen Sie doch einfach mal im Teeladen. Gesundheitsschädlich ist hartes Wasser jedoch nicht. 

Auf Wasserfilter können Sie getrost verzichten. Trinkwasser ist ein Lebensmittel, das keine Nachbehandlung braucht. Tischfilter können bei unzureichender Pflege dazu führen, dass sich Keime bilden.

Wenn die Kaffeemaschine verkalkt, hilft etwas Essigessenz, im Verhältnis 1:2 bis 1:3 verdünnt. Oder Zitronensäure. Nach kurzer Zeit löst sich der Kalk. Mit derselben Methode lassen sich auch Wassersteinflecken in der Badewanne entfernen. Scharfe Chemikalien belasten das Abwasser.


Möchten Sie wissen, welchen Härtegrad das Wasser bei Ihnen Zuhause hat? Wählen Sie Ihren Wohnort aus und der Härtegrad Ihres Wassers erscheint auf dem Bildschirm.